Aktuelle Berichte

21.04.2010
Dr. Helge Hedden

HSK 11 in akuter Aufstiegsgefahr

Links St.Pauli 5, rechts HSK 11
Links St.Pauli 5, rechts HSK 11

Die Elfte hat auch in der sechsten Runde bei der Fünften von St. Pauli doppelt gepunktet. Somit stehen wir mit 11:1 Punkten an der Tabellenspitze. Die Aufstiegsgefahr ist deshalb akut, weil in dieser Saison die designierten Aufstiegsaspiranten bereits nach zwei Drittel der Saison mehr oder weniger Federn gelassen haben.
Im Mannschaftskampf bei St. Pauli war die Ausgangslage klar. Die Heimmannschaft braucht jeden Punkt im Abstiegskampf und wir wollen weiterhin auf der Erfolgswelle schwimmen. Dass beide Mannschaften dann auf ihre jeweiligen Spitzenbretter verzichteten, war dann doch etwas überraschend. Es folgte ein munteres Hauen und Stechen, bei dem wir am Ende die Glücklicheren waren. Ein Highlight setzte Helge als Aushilfsspitzenbrett nach zwei frühzeitigen Remisen von Tofik (!) und Reiner. Postwendend bot Kurti ein Lowlight auf, dass niemand verstand, am wenigstens Kurti. Nach heldenhafter Verteidigung einer zwischendurch abrissreifen Stellung entkam er in ein Turmendspiel, bei dem er sogar gefahrlos hätte weiter auf Sieg spielen können.

ABER er schlug einfach mit seinem Turm einen vom gegnerischen Turm gedeckten Bauern, ohne vorher eine Lebensversicherung abgeschlossen zu haben...

Kurt, Reiner, Udo
Kurt, Reiner, Udo


An den verbliebenen vier Brettern waren interessante Duelle am Start, wovon die Stellung von Leon den erfolgversprechendsten Eindruck vermittelte. Schade nur, dass im Nebenraum Getränkekisten mit einer bewundernswerten Ausdauer bewegt wurden. Dem Umfang nach müssen es die Vorbereitungen zur Aufstiegsfeier der Fußballer gewesen sein.
Christoph zog unbeirrt sein unnachahmliches Spiel auf, bei dem es je nach Gegner zu einem Spiel auf drei Ergebnisse wird. An diesem Abend konnte er seinen Score für diese Saison auf 5/6 hochschrauben. Leon ließ sich nicht lange bitten und gewann ebenfalls, wodurch auch er bei 5/6 angekommen ist.
Die Mittelachse funzt in dieser Saison, zu der auch Oliver gehört. Er griff an, konnte jedoch am Brett die Stellungsprobleme nicht zu seinen Gunsten klären und vereinbarte nach interessanten Verwicklungen wohl oder übel mit seinem Gegner ein Remis. Bei Udo war eine komplizierte Position im Gange, die aber von beiden Kontrahenten zu einem Remis geführt wurde.
Obwohl diese Darstellung einen souveränen Eindruck vermitteln mag, so muss ganz klar gesagt werden, dass wir auch hätten verlieren können; die Chancen dafür ließen wir zu. Eine Sensation bahnt sich an! (C. Bohn 2010)


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