Aktuelle Berichte

19.06.2010
Kurt Kahrsch

HSK 11 : Pinneberg 2 am 04.06.2010 im Klub – 8. Runde

Mit der Frage, ob es bereits in dieser Runde eine vorzeitige Entscheidung über den Aufstieg in der Bezirksliga B-Gruppe gibt, beschäftigte ich mich einige Tage vor Wettkampfbeginn. Den Kampf zwischen St.-Pauli und Fischbek hat, wider erwarten, die Kiezmannschaft für sich entscheiden können, so dass ein Aufstiegskandidat aus dem Rennen geworfen wurde.
Oliver konnte seine Partie gegen 22.15 h gewinnen
Oliver konnte seine Partie gegen 22.15 h gewinnen
Am Spieltag wollte ich in aller Ruhe zum Klub, um unseren Stammplatz zu sichern. Doch hieraus wurde nichts, da mir im Büro kurzfristig etwas dazwischen kam und ich erst gegen 19.00 h meinen Arbeitsplatz verlassen konnte. Dank Ricardo Quibael stellte ich gegen 18.40 h Kontakt zu Reiner im Klub her, dem ich die Mannschaftsaufstellung telefonisch durchgab und er auch dafür sorgte, dass es dann rechtzeitig an die Bretter ging.
Gegen 19.45 h traf ich beim Verein ein und musste feststellen, dass Pinneberg mit 2 guten Ersatzspielern aufgelaufen war. Die Partien schienen mir ausgeglichen, bis auf die von Christoph. Seine Partie eröffneten dem Gegner leichte Vorteile.
Bereits nach gut 2 Stunden einigte man sich an den Brettern 5 – 8 jeweils auf Remise. Am ersten Brett hatte sich Rolf gegen W. Hadlich einen kleinen Vorteil herausgearbeitet, aber Christoph, neben ihm sitzend, bereitete mir weiter Sorgen. Am 3. Brett setzte sich Oliver (mit schwarz) gegen R. Schmidt auseinander und hatte sich eine Druckstellung auf den weißen König aufgebaut. Bei Leon, am 4. Brett gegen Dangelowski spielend, waren beide Könige relativ ungeschützt.
Bei Rolf waren bis auf ungleichfarbige Läufer alle Figuren abgetauscht worden
Bei Rolf waren bis auf ungleichfarbige Läufer alle Figuren abgetauscht worden
Oliver konnte seine Partie gegen 22.15 h gewinnen. Bei Rolf waren bis auf ungleichfarbige Läufer alle Figuren abgetauscht worden. Für mich sind normalerweise ungleichfarbige Läufer gleichbedeutend mit Remise. Doch nicht so bei Rolf! Nach einer Königswanderung drohte er, einen Randbauern zur Dame umzuwandeln. Sein Gegner hatte ein Einsehen: diese Partie ging zu unseren Gunsten aus. Leider hatte Christoph zwischenzeitlich eine Qualität verloren und sein Gegner drohte, mit zusammenhängenden Bauern nach vorne zu marschieren = das Aus! Somit stand es gegen 23.00 h 4 :3 für uns.
Nun hing es wieder einmal von Leon ab. Er hatte ungefähr 20 Minuten weniger auf der Uhr als Dangelowski. Es waren bereits sämtliche Schwerfiguren getauscht. Beide Kontrahenten verfügen über 1 Springer und den schwarzfeldrigen Läufer sowie Bauern. Leon tauschte seinen Springer gegen den Läufer ab, damit er seine auf den schwarzen Feldern befindlichen Bauern schützen konnte. Kurz vor Mitternacht einigten sich Leon (noch ca. 50 Sekunden auf der Uhr) und Dangelowski (noch ca. 3 Minuten auf der Uhr) auf ein Remis*. Der Mannschaftskampf endete somit 4 ½:3 ½ für uns.
Da sich Diagonale 1 und HSK 12 am 10.06.10 mit einem 4:4 trennten, bedeutete dies vor der letzten Runde den vorzeitigen Aufstieg in die Stadtliga. Hervorragend gemacht HSK 11!


* Die Partie wurde bis zu den nackten Königen zu Ende gespielt (Anm. Webmaster).


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