Aktuelle Berichte

29.03.2008
Helge Hedden

Schmeichelhaftes Unentschieden gegen die Schachelschweine

Nachdem die Elfte in Runde 2 des Pokals ausgeschieden war, hielt nach etwa einem Monat Pause der Bezirksliga-Alltag wieder Einzug. Gegner war die Truppe der Schachelschweine, welche ein starkes Aufgebot gegen uns ins Feld schickte.
Rainer(links) und Udo Figger (rechts) in seiner ersten Saisonpartie
Rainer(links) und Udo (rechts) in seiner ersten Saisonpartie
Tatsächlich sah es nach der Eröffnung auch nicht rosig aus. In seiner ersten Saisonpartie schlidderte Udo Figger an Brett 5 in eine immer schlechtere Stellung. Rainer Basteck an Brett 6 hielt sich wacker, wenn auch seine Stellung um Zug 20 herum als "positionell abbruchreif" zu bezeichnen war. Tofik Badalov an Brett 8 hatte in Florian Buntin an diesem Abend einen zu starken Gegner und musste als erster nach tapferem Kampf die Segel streichen. An den anderen Brettern konnten nur Oliver Leube an 3 und Hanns Schulz-Mirbach an 7 für etwas Hoffnung sorgen. Tatsächlich brachte es Oliver fertig, in einer streng positionellen Partie seinen Gegner auf c6 festzunageln und die Partie sauber nach Hause zu fahren – wurde ja auch für Oliver nach eher traurigen Vorstellungen mal wieder höchste Eisenbahn!
Unter dem Strich sah es dennoch nach einer Niederlage aus. Zum Glück sind wir aber in der Bezirksliga, in der meisterliche Fähigkeiten über eine ganze Partie eher selten anzutreffen sind, so dass Rainer irgendwie mit seinem Gegner ein Remis vereinbaren konnte. Doch plötzlich gewann Udo seine Partie, obwohl er einfach nur platt stand! Damit konnte er die Niederlage von Johannes Petersen an Brett 1 ausgleichen.
Non-Playing-Captain Kurt Kahrsch
Non-Playing-Captain Kurt Kahrsch
Nach dem Partieverlauf eher unnötig, aber gut, dafür ist eine Mannschaft da. Hanns hatte sich unterdessen eine gewinnträchtige Stellung erspielt. Tatsächlich keimte Hoffnung über einen Mannschaftssieg auf. Leider entblößte Hanns seinen König, was seinem Gegner im Endspiel ein Dauerschach ermöglichte.
Beim Stand von 3:3 liefen nur noch die Partien zwischen Leon Tscherepanov mit Schwarz an Brett 4 gegen Björn Lengwenus und Helge Hedden, ebenfalls mit Schwarz, allerdings an Brett 2 gegen einen alten Bekannten: Benjamin Scharmacher. In beiden Partien wurde hart um jedes Feld gerungen. Nach einem Remis in ersterer Partie avancierten Benjamin und Helge zu den entscheidenden Protagonisten. Konnte Schwarz zuerst einen drohenden Angriff abwehren und in Folge suboptimaler Weißzüge die bessere Stellung herausholen, so führte eine unzureichende Endspielbehandlung von Helges Seite in einer typischen "Dworetski-Stellung" wieder zu einer ausgeglichenen Stellung. Quasi in der Nachspielzeit blieb zudem noch ein Fehler von Helge glücklicherweise ungestraft. Beide Spieler einigten sich dann auf ein Remis, woraus ein 4:4 resultierte.
Was war eigentlich mit den anderen? Was war mit dem Phänomen Kurti? Was war mit dem Duo "Running & Gag"? Das Phänomen war zu Hause geblieben und ersparte Florian Buntin eine sehr kurze Partie – so oder so. Aber Kurt Kahrsch drückte trotzdem als Non-Playing-Captain uns die ganze Zeit über die Daumen.
Unser Laufwunder Christoph Bohn (Running) trainiert hart für den nächsten Marathon und folgt einem disziplinierten Trainingsplan. Rolf Puster, unsere nominelle Nummer 1 und Verwalter trockenster Kommentare (Gag), konnte leider auch keine Zeit erübrigen.
Mit 5:5 Punkten stehen wir weiterhin im Mittelfeld und harren der Dinge, die da kommen mögen.


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