Aktuelle Berichte
19.01.2008
Helge Hedden
In der ersten Runde stand der obligatorische Bruderkampf, diesmal als Gast von HSK 10 auf dem Programm. Beide Mannschaften waren von ihrer besten Aufstellung weit entfernt, was sich aber mehr oder weniger ausglich.
Es entwickelte sich ein abwechslungsreicher Kampf, der sich für die Elfte anfänglich vielversprechend entwickelte. Es war alles dabei, von einer streng positionellen Spielweise am Spitzenbrett zwischen Rolf Puster und Robin Stellwagen bis hin zu einem offenen Schlagabtausch zwischen Hanns Schulz-Mirbach und Karen Hefter in Form gegenseitiger Turmopfer.
Es lag an der Elften durch Helge Hedden am zweiten Brett den ersten Punkt der Saison einzufahren. Simon Meyer übersah eine Gabel auf Läufer und Springer, was in der Folge nicht mehr zu reparieren war. Aber vergleichbar mit St. Pauli, darf die Elfte nicht zu früh in Führung gehen. Ansonsten klammert man sich an diesen dünnen Vorsprung und kassiert noch entscheidende Gegentreffer. So auch hier.
Rainer Basteck gab in einer aussichtreichen Stellung gegen die gewiefte Stephanie Tegtmeier Remis am fünften Brett, unser MF Kurt Kahrsch folgte kurze Zeit später am siebten Brett gegen den HSK-Webmaster Gerd Joppe. Letztere Partie war in zweierlei Hinsicht interessant. Einerseits wurde in Kurts Partie erst nach einer Stunde (!) Spielzeit das erste Figurenpaar getauscht. Dies könnte ein Novum gewesen sein. Andererseits überrascht der Partieausgang, da es bei Kurt für gewöhnlich nur Siege oder Niederlagen zu verzeichnen gibt. Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison waren es nur Siege!
Es folgten die Gegentreffer. Tofik Badalov verlor nach gutem Beginn gegen Karim Jami und Stefan Ziefle konnte eine gut geführte Partie gegen Oliver Leube in einem Königsinder für sich entscheiden.
Zuerst geriet Oliver schon in der Eröffnung durch sein B-Spiel unter Druck und kurz darauf auf die schiefe Bahn. Trotzdem muss man Oliver seinen Kampfgeist hoch anrechnen. Er lauerte selbst noch in schauderhafter Stellung auf eine Chance, die sich aber gegen den umsichtig agierenden Ziefle nicht mehr einstellte.
Am Spitzenbrett kam es zu einem seltenen Bild. Rolf wurde in seinem ureigensten Stellungstyp überspielt. Zwar hatte Rolf eine feste Stellung und die vermeintlich bessere Bauernstruktur, aber mit zunehmender Dauer konnte Robin Stellwagen seinen Leichtfiguren die besseren Aussichten verschaffen. Während sein Läuferpaar Rolfs Springerpaar festnagelte, entschied der bis dato auf c7 abwartende Springer mit seinem eher unscheinbaren, aber umso stärkeren Sprung nach d5 die Partie.
Leon Tscherepanov fühlt sich offensichtlich auch am vierten Brett recht wohl und konnte in einer ansehnlichen Partie Leif Goltermann trotz einsetzender Zeitnot den vollen Punkt abknöpfen.
Überraschender Weise dauerte die eingangs erwähnte Partie zwischen Hanns und Karen am sechsten Brett am längsten. Hanns hätte gewinnen müssen, um wenigstens das Unentschieden zu retten. Es sah aber alles andere als danach aus, denn Karen machte mit einem gedeckten Freibauern, welcher gleichzeitig ein Mehrbauer war, im Zentrum Druck. Auch ihre Figuren waren besser postiert. Dem konnte Hanns nur einen einsamen Freibauern am Damenflügel entgegensetzen, der aber von den gegnerischen Figuren gut kontrolliert wurde. Trotzdem konnte Hanns irgendwie ins Remis entkommen.
Endstand 3½:4½. Nach diesem Dämpfer sind die Aussichten auf einen Platz an der Sonne erheblich gesunken, besonders weil in dieser Saison nur acht Runden gespielt werden. Das wird die Elfte aber nicht davon abhalten, Kurs zu halten.
Es entwickelte sich ein abwechslungsreicher Kampf, der sich für die Elfte anfänglich vielversprechend entwickelte. Es war alles dabei, von einer streng positionellen Spielweise am Spitzenbrett zwischen Rolf Puster und Robin Stellwagen bis hin zu einem offenen Schlagabtausch zwischen Hanns Schulz-Mirbach und Karen Hefter in Form gegenseitiger Turmopfer.
Es lag an der Elften durch Helge Hedden am zweiten Brett den ersten Punkt der Saison einzufahren. Simon Meyer übersah eine Gabel auf Läufer und Springer, was in der Folge nicht mehr zu reparieren war. Aber vergleichbar mit St. Pauli, darf die Elfte nicht zu früh in Führung gehen. Ansonsten klammert man sich an diesen dünnen Vorsprung und kassiert noch entscheidende Gegentreffer. So auch hier.
Rainer Basteck gegen Stephanie Tegtmeier
Es folgten die Gegentreffer. Tofik Badalov verlor nach gutem Beginn gegen Karim Jami und Stefan Ziefle konnte eine gut geführte Partie gegen Oliver Leube in einem Königsinder für sich entscheiden.
Oliver (links) gegen Stefan Ziefle
Zuerst geriet Oliver schon in der Eröffnung durch sein B-Spiel unter Druck und kurz darauf auf die schiefe Bahn. Trotzdem muss man Oliver seinen Kampfgeist hoch anrechnen. Er lauerte selbst noch in schauderhafter Stellung auf eine Chance, die sich aber gegen den umsichtig agierenden Ziefle nicht mehr einstellte.
Am Spitzenbrett kam es zu einem seltenen Bild. Rolf wurde in seinem ureigensten Stellungstyp überspielt. Zwar hatte Rolf eine feste Stellung und die vermeintlich bessere Bauernstruktur, aber mit zunehmender Dauer konnte Robin Stellwagen seinen Leichtfiguren die besseren Aussichten verschaffen. Während sein Läuferpaar Rolfs Springerpaar festnagelte, entschied der bis dato auf c7 abwartende Springer mit seinem eher unscheinbaren, aber umso stärkeren Sprung nach d5 die Partie.
Leon Tscherepanov fühlt sich offensichtlich auch am vierten Brett recht wohl und konnte in einer ansehnlichen Partie Leif Goltermann trotz einsetzender Zeitnot den vollen Punkt abknöpfen.
Überraschender Weise dauerte die eingangs erwähnte Partie
zwischen Hanns und Karen am längsten.
zwischen Hanns und Karen am längsten.
Endstand 3½:4½. Nach diesem Dämpfer sind die Aussichten auf einen Platz an der Sonne erheblich gesunken, besonders weil in dieser Saison nur acht Runden gespielt werden. Das wird die Elfte aber nicht davon abhalten, Kurs zu halten.
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