Aktuelle Berichte
17.02.2015
Van Dyk, Dietmar
Nach einem Interimsjahr als Zwölfte in der Bezirksliga B freuen wir uns nunmehr, wieder als Elfte aus der Bezirksliga A grüßen zu dürfen.
Es war ein holpriger Start, die ersten beiden Runden gegen HSK X (3:5) und Langenhorn 1 (3½:4½) gingen verloren. Allerdings dürfte bei der Gegnerschaft klar sein, dass ein sicherer Klassenerhalt bereits ein gutes Ergebnis bedeutet. Insofern kann man sich damit trösten, dass bei den beiden Niederlagen gegen jeweils ratinghöhere Teams zumindest eine stattliche Anzahl an Brettpunkten gewonnen wurde. Oliver Leube und Hanns Schulz-Mirbach waren dabei die einzigen, die in den beiden Auftaktmatches ganze Punkte einfahren konnten.
Dass das Rating nicht überschätzt werden darf, dafür steht unser dritter Gegner Altona/Finkenwerder . Der von den Zahlen her zweitschwächste Gegner konnte zwei Siege zum Auftakt feiern, u.a. gegen unsere Zehnte, und kam als "Mannschaft der Stunde" in die Schellingstraße - und so wie es nach drei Stunden Spielzeit aussah, mächtig unter die Räder.
Nach einem schnellen Auftaktremis von Tofik Badalov an Brett 5, stürmte Hanns (Brett 6) die Königsstelung seines Gegners und sammelte mit einem Grundlinienmatt den ersten vollen Zähler ein. Dabei war den Zuschauern am Schluss nicht ganz klar, ob der Altonaer das Matt wirklich übersah, oder ob es sich um eine Art Galgenhumor handelte.
Dietmar van Dyk (7) konnte kurz darauf auf 2½:0½ stellen. Johannes Petersen (8) kam mit einer aufgrund der Bauernstruktur besseren Stellung ins Mittelspiel, initiierte einen Bauernsturm am Damenflügel und brachte schließlich einen Bauern zur Umwandlung. Kurze Zeit später strich sein Gegenüber die Segel.
Ein Punkt aus den vier Spitzenbegegnungen musste also noch her, um den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen. Ungünstig entwickelte sich die Lage für Willi Rühr und Oliver. An Brett 1 brachte Willis Gegner das Kunststück fertig, ein Endspiel mit Springer und zeitweise zwei Mehrbauern gegen Turm zum Erfolg zu führen. Zwar nicht erfreulich für uns, aber für die Zaungäste eine sehr lehrreiche Partie.

Eine kuriose Stellung ergab sich bei Oliver (4). Sein Gegner konnte mit einer schönen Kombination kurzfristig Dame für Turm gewinnen, nur war es damit noch nicht getan. Mit einer unmittelbaren Gegenkombination erlangte Oliver genau das gleiche Material wieder zurück - nur verblieb er am Ende mit der positionell ungünstigeren Stellung und verlor zwei Bauern, was die Partie letztendlich entschied.
Leon Tscherepanov spielte an Brett 3 überzeugend mit den schwarzen Steinen und hatte zur Zeitkontrolle hin eine Qualität mehr. Ein zusätzlicher Freibauer stimmte zunächst optimistisch, dass die Partie gewonnen werden könnte, doch das Läuferpaar und ein Mehrbauer erwiesen sich in der konkreten Position als genügende Kompensation und man einigte sich auf Remis.

Nun kam es einzig und allein auf Rolf Puster (2) an. Nach der Eröffnungsphase und dem Abtausch vieler Leichtfiguren ergab sich eine Stellung, in der Rolf massiv Druck gegen den König ausübte. Die Drohungen waren indes alle zu parieren. Rolf versuchte nun, die Figuren seines Mitstreiters zu diskoordinieren, was auch bedingt gelang. In der Folge erhielt die Position zeitweise eine taktische Schärfe, in der jeder Fehlgriff für beide Seiten die sofortige Niederlage hätte bedeuten können. Beide Spieler behielten über die Zeitkontrolle hinaus den Überblick, wobei es Rolf permanent gelang, seinen kleinen Vorteil zu konservieren.
Es ergab sich schließlich ein Schwerfigurenendspiel mit Plusbauern für Rolf. Letzteren opferte er für einen deutlichen positionellen Vorteil, der ihm bis zum Schluss Mattdrohungen einbrachte. Rolf führte die Partie wie gewohnt souverän zum Sieg und bescherte der Elften damit die erhofften ersten Mannschaftspunkte.
Es war ein holpriger Start, die ersten beiden Runden gegen HSK X (3:5) und Langenhorn 1 (3½:4½) gingen verloren. Allerdings dürfte bei der Gegnerschaft klar sein, dass ein sicherer Klassenerhalt bereits ein gutes Ergebnis bedeutet. Insofern kann man sich damit trösten, dass bei den beiden Niederlagen gegen jeweils ratinghöhere Teams zumindest eine stattliche Anzahl an Brettpunkten gewonnen wurde. Oliver Leube und Hanns Schulz-Mirbach waren dabei die einzigen, die in den beiden Auftaktmatches ganze Punkte einfahren konnten.
Dass das Rating nicht überschätzt werden darf, dafür steht unser dritter Gegner Altona/Finkenwerder . Der von den Zahlen her zweitschwächste Gegner konnte zwei Siege zum Auftakt feiern, u.a. gegen unsere Zehnte, und kam als "Mannschaft der Stunde" in die Schellingstraße - und so wie es nach drei Stunden Spielzeit aussah, mächtig unter die Räder.

Hanns (Brett 6) stürmte die Königsstelung seines Gegners.
Nach einem schnellen Auftaktremis von Tofik Badalov an Brett 5, stürmte Hanns (Brett 6) die Königsstelung seines Gegners und sammelte mit einem Grundlinienmatt den ersten vollen Zähler ein. Dabei war den Zuschauern am Schluss nicht ganz klar, ob der Altonaer das Matt wirklich übersah, oder ob es sich um eine Art Galgenhumor handelte.
Dietmar van Dyk (7) konnte kurz darauf auf 2½:0½ stellen. Johannes Petersen (8) kam mit einer aufgrund der Bauernstruktur besseren Stellung ins Mittelspiel, initiierte einen Bauernsturm am Damenflügel und brachte schließlich einen Bauern zur Umwandlung. Kurze Zeit später strich sein Gegenüber die Segel.
Ein Punkt aus den vier Spitzenbegegnungen musste also noch her, um den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen. Ungünstig entwickelte sich die Lage für Willi Rühr und Oliver. An Brett 1 brachte Willis Gegner das Kunststück fertig, ein Endspiel mit Springer und zeitweise zwei Mehrbauern gegen Turm zum Erfolg zu führen. Zwar nicht erfreulich für uns, aber für die Zaungäste eine sehr lehrreiche Partie.

Eine kuriose Stellung ergab sich bei Oliver.
Eine kuriose Stellung ergab sich bei Oliver (4). Sein Gegner konnte mit einer schönen Kombination kurzfristig Dame für Turm gewinnen, nur war es damit noch nicht getan. Mit einer unmittelbaren Gegenkombination erlangte Oliver genau das gleiche Material wieder zurück - nur verblieb er am Ende mit der positionell ungünstigeren Stellung und verlor zwei Bauern, was die Partie letztendlich entschied.
Leon Tscherepanov spielte an Brett 3 überzeugend mit den schwarzen Steinen und hatte zur Zeitkontrolle hin eine Qualität mehr. Ein zusätzlicher Freibauer stimmte zunächst optimistisch, dass die Partie gewonnen werden könnte, doch das Läuferpaar und ein Mehrbauer erwiesen sich in der konkreten Position als genügende Kompensation und man einigte sich auf Remis.

Nun kam es einzig und allein auf Rolf Puster
Nun kam es einzig und allein auf Rolf Puster (2) an. Nach der Eröffnungsphase und dem Abtausch vieler Leichtfiguren ergab sich eine Stellung, in der Rolf massiv Druck gegen den König ausübte. Die Drohungen waren indes alle zu parieren. Rolf versuchte nun, die Figuren seines Mitstreiters zu diskoordinieren, was auch bedingt gelang. In der Folge erhielt die Position zeitweise eine taktische Schärfe, in der jeder Fehlgriff für beide Seiten die sofortige Niederlage hätte bedeuten können. Beide Spieler behielten über die Zeitkontrolle hinaus den Überblick, wobei es Rolf permanent gelang, seinen kleinen Vorteil zu konservieren.
Es ergab sich schließlich ein Schwerfigurenendspiel mit Plusbauern für Rolf. Letzteren opferte er für einen deutlichen positionellen Vorteil, der ihm bis zum Schluss Mattdrohungen einbrachte. Rolf führte die Partie wie gewohnt souverän zum Sieg und bescherte der Elften damit die erhofften ersten Mannschaftspunkte.
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