Aktuelle Berichte
20.01.2011
Dr. Helge Hedden

Davon völlig unbeeindruckt ergatterte kurze Zeit später Reiner am Nebenbrett den ersten Brettpunkt in der Stadtliga für uns.
Mit Spannung wurde der Start in die Saison 2011 erwartet. Gleich zum Auftakt sollte es gegen HSK 8 gehen. Nun muss man wissen, dass wir gegen diese Truppe schon in den letzten beiden Jahren spielten, ebenfalls in der jeweils ersten Runde. Wie in der letzten Saison stand es am Ende eines heiß umkämpften Mannschaftsduells 4:4. Es gab an den Brettern nur zwei Unentschieden und obwohl HSK 9 formal der Gastgeber war, wurden hüben wie drüben Geschenke verteilt, die sich aber letztlich die Waage hielten. Beide Mannschaften traten nicht in Bestbesetzung an, was sich ebenfalls ausgleichen sollte. So fehlten bei uns kurzfristig Rolf Puster aufgrund eines Infekts und Tofik Badalov. Für sie boten wir Udo Figger und Reiner Basteck auf. Kurt Kahrsch als trat überhaupt nicht in Erscheinung und überließ die Aufgabe des Kapitäns Helge Hedden. Zuerst ging Stephanie Tegtmeiers Ansammlung tapferer Helden in Führung, eben durch die Mannschaftsführerin. Sie gab somit die Richtung für Ihre Mannschaft vor.
Davon völlig unbeeindruckt ergatterte kurze Zeit später Reiner am Nebenbrett den ersten Brettpunkt in der Stadtliga für uns. Der Chronist kann sich diesen ganzen Punkt von Reiner nur dadurch erklären, dass er die im Vorwege angekündigte Geheimwaffe in Anschlag brachte.
In der Folgezeit remisierte Oliver Leube, Steffen Wiegand wies die schachlich-romantische Anwandlung von Leon Tscherepanov brüsk zurück und Christoph Bohn steuerte den überzeugendsten Sieg auf Seiten der Elften bei. Leider vermieste Michael Kurth den Einstand von André Hold bei HSK 9, während sich Robin Stellwagen am Spitzenbrett aus Sicht von Helge sehr spendabel zeigte. Blieb nur noch die Partie zwischen Hanns Schulz-Mirbach und Gerd Joppe. Beide beharkten sich in einem Turmendspiel, das aber kurz nach der Zeitkontrolle in einem Remis endete. Nach der Partie teilte Helge Hanns mit, dass er Angst um seine Position gehabt hätte, was Hanns in seiner trockenen Art mit „Ja, ich auch.“ beantwortete.
Das Unentschieden sollte uns Hoffnung für die Saison machen, konnten wir doch im letzten Jahr nach dem gleichen Szenario durchpunkten und aufsteigen. Christoph Bohns Bemerkung, er würde kommende Saison mit der Mannschaft am Wochenende spielen, ist also immer noch nicht völlig abwegig. Vielleicht nullen wir jetzt auch einfach durch. Warten wir es ab.
HSK 8 wünschen wir viel Erfolg.
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