Aktuelle Berichte
20.02.2010
Dr. Helge Hedden
Die legendäre Elfte ist überraschend erfolgreich in die Saison 2010 gestartet. Nach drei Runden können schon fünf Mannschaftspunkte verbucht werden.
In der ersten Runde konnte zum Auftakt der starken Truppe von HSK 12 ein Unentschieden trotz vereinzelter Ausfälle von Stammkräften an unseren ersten Brettern abgetrotzt werden. Hervorzuheben sind die Remisen von Rolf Puster am ersten Brett gegen Robin Stellwagen und von Christoph Bohn gegen Michael Kurth. Obwohl Rolf angeschlagen in die Partie ging und sich lange verteidigen musste, konnte er den halben Zähler festhalten. Christophs abschließendes Remis war das 4:4, aber es musste länger gezittert werden, bevor er in den Remishafen einlief. Erwähnenswert ist auch der Sieg von Kurt Kahrsch, da es sein letzter für ein paar Runden gewesen ist. Er kam nämlich mit der aalglatten Art des Hamburger Winterdienstes nicht zurecht und brach sich bei einem Sturz den Arm… Die Elfte wünscht Dir gute Besserung!

So wurde Helge Hedden dann die Kapitänsbinde für ein paar Runden übertragen; dabei hatte er sich doch gerade seit dieser Saison von der Position des Co-Captains zurückgezogen. Gleich beim nächsten Mannschaftskampf gegen SKJE 4 sollte Doc Helge fast in die Fußstapfen seines Kapitäns Ein-Arm-Kurt treten und hatte seine Premiere. Noch bevor überhaupt das Spiellokal in Sicht war, wurden die Olympischen Winterspiele in Pöseldorf mit einem doppelten Rittberger eröffnet. Trotzdem konnten alle Teilnehmer körperlich unbeschadet nach unserem 5:3-Erfolg wieder die Heimreise antreten. Spielerisch gibt es von dem Duell nicht viel zu erzählen. Es war ein typischer Kampf der Elften, die mit Respekt vor dem Gegner auftrat. Hatte SKJE 4 doch in der Auftaktrunde die als stark einzuschätzende Mannschaft von St. Pauli 5 auswärts geschlagen. Reiner Basteck kam in seiner urtypischen Art zur Punkteteilung. Auch Oliver Leube war in einer symmetrischen Mittelspielstellung mit einem halben Punkt zufrieden. Weitere Remisen wurden von Hanns Schulz-Mirbach, nach einer von beiden Seiten nahezu großmeisterlich behandelten Stellung, und Helge beigesteuert. Leider verlor Johannes Petersen am Spitzenbrett seinen Saisoneinstand. Nach seiner Aussage spielte er Behördenschach und fand gegen die zur Diskussion stehende Caro-Kann-Verteidigung nie so recht in die Partie. Dafür war sein Gegner Peter Wirthgen anscheinend in seinem Element, denn mit einer Reihe von sehenswerten Damenmanövern zwang er Johannes zur Aufgabe. Aber damit hatte es sich auch schon mit den Minuspunkten. Tofik Badalov, Leon Tscherepanov und Christoph Bohn gewannen in den für sie typischen Stilen: Tofik spielte wieder mit hohem Risiko ohne Rochade, Leon war positionell voll auf der Höhe und Christoph sicherte mit seinem Punkt das 5:3 aus einer

für ihn typischen geschlossen-keine-Ahnung-wie-er-das-gemacht-hat-Stellung. Zwar war Kurt nicht da, aber dafür übernahm Reiner seinen Part und zitierte wie aus der Pistole geschossen: „Das sind immerhin zwei Punkte gegen den Abstieg.“
In der dritten Runde war dann SW Harburg zu Gast. Der Mannschaftskampf fand wieder ohne Kurt statt. Auch hier gingen wir mit viel Respekt in die Auseinandersetzung, denn SW Harburg ist so schlecht nicht und verfügt über eine ausgeglichene und erfahrene Truppe. Doch was passierte? Wir gewannen mit sagenhaften 7:1. Selbst Reiner, der am nächsten Tag zur Bestätigung dieses Erfolgs beim Co-Captain anrief, sagte, dass er sich nicht an so einen hohen Sieg von HSK 11 erinnern könnte. An diesem Abend lief schachlich alles für uns und alles gegen unsere Gäste. Eröffnet wurde der erfolgreiche Abend von Johannes, nachdem er im Mittelspiel einfach eine Figur einsammelte und die Partie mit einfachen Zügen für sich entschied. Es folgten im Doppelschlag die Siege von Leon und Tofik, die damit beide 3/3 haben und sich zu den Erfolgsgaranten von HSK 11 mausern. Kurz darauf steuerte Udo Figger nach einer wechselhaften Partie einen weiteren Punkt zum 4:0 bei. Der Post-Partie-Telefon-Kommentar von Reiner: „Bloß nicht hinschauen!“ Helge schraubte das Ergebnis auf 5:0, bevor Hanns nach dem ebenso neuen, wie unbekannten 5-Bauern-Angriff (b-e und g-Bauer von Schwarz auf der fünften Reihe!) mit seinem Gegner das Remis vereinbarte und für unsere Gegner die Gefahr einer White-Wash gebannt war.

Oliver, der auch beim Aufbau der Bretter half (Danke!), ließ sich in einem gewonnenen Turmendspiel nicht die Butter vom Brot nehmen. Dabei wollte er möglichst schnell wegen ausstehender Arbeit nach Hause und raunte vor dem Mannschaftskampf Helge zu: „Wenn mein Gegner im ersten Zug Remis anbietet, nehme ich es an.“ Als Helge ihn daran nach der Partie erinnerte, kam augenzwinkernd zurück: „Wer hat denn gesagt, dass ich nicht gewinne?“ Wie in den vorangegangenen Wettkämpfen blieb nur noch Christoph übrig, der nach einer anfänglich ausgeglichenen Stellung mit Schwarz „gekonnt“ in ein verlorenes Leichtfigurenendspiel überleitete. Dort allerdings zeigte er Kampfeswillen und konnte nach Ungenauigkeiten seines voll auf den ganzen Punkt kämpfenden Schachfreunds Schmidt in ein Remis entwischen – allgemeines Aufatmen bei Christoph und verbliebener Anhängerschaft. Zwar liegt noch kein Kommentar von Kurt vor, wahrscheinlich ist er noch sprachlos, aber er wird sicherlich zufrieden sein, dass wir wieder zwei Punkte gegen den Abstieg ergattert haben. Sollte es so weitergehen, steigen wir noch in die Stadtliga ab. Aber am kommenden Dienstag steht schon die nächste Auseinandersetzung mit der vermeintlich schwächeren Mannschaft von Bille 4 auf dem Programm. Da wird sich zeigen, ob wir diese Leistung bestätigen und für Kurt wieder zwei Punkte gegen den Abstieg besorgen können.
In der ersten Runde konnte zum Auftakt der starken Truppe von HSK 12 ein Unentschieden trotz vereinzelter Ausfälle von Stammkräften an unseren ersten Brettern abgetrotzt werden. Hervorzuheben sind die Remisen von Rolf Puster am ersten Brett gegen Robin Stellwagen und von Christoph Bohn gegen Michael Kurth. Obwohl Rolf angeschlagen in die Partie ging und sich lange verteidigen musste, konnte er den halben Zähler festhalten. Christophs abschließendes Remis war das 4:4, aber es musste länger gezittert werden, bevor er in den Remishafen einlief. Erwähnenswert ist auch der Sieg von Kurt Kahrsch, da es sein letzter für ein paar Runden gewesen ist. Er kam nämlich mit der aalglatten Art des Hamburger Winterdienstes nicht zurecht und brach sich bei einem Sturz den Arm… Die Elfte wünscht Dir gute Besserung!

So wurde Helge Hedden dann die Kapitänsbinde für ein paar Runden übertragen.
So wurde Helge Hedden dann die Kapitänsbinde für ein paar Runden übertragen; dabei hatte er sich doch gerade seit dieser Saison von der Position des Co-Captains zurückgezogen. Gleich beim nächsten Mannschaftskampf gegen SKJE 4 sollte Doc Helge fast in die Fußstapfen seines Kapitäns Ein-Arm-Kurt treten und hatte seine Premiere. Noch bevor überhaupt das Spiellokal in Sicht war, wurden die Olympischen Winterspiele in Pöseldorf mit einem doppelten Rittberger eröffnet. Trotzdem konnten alle Teilnehmer körperlich unbeschadet nach unserem 5:3-Erfolg wieder die Heimreise antreten. Spielerisch gibt es von dem Duell nicht viel zu erzählen. Es war ein typischer Kampf der Elften, die mit Respekt vor dem Gegner auftrat. Hatte SKJE 4 doch in der Auftaktrunde die als stark einzuschätzende Mannschaft von St. Pauli 5 auswärts geschlagen. Reiner Basteck kam in seiner urtypischen Art zur Punkteteilung. Auch Oliver Leube war in einer symmetrischen Mittelspielstellung mit einem halben Punkt zufrieden. Weitere Remisen wurden von Hanns Schulz-Mirbach, nach einer von beiden Seiten nahezu großmeisterlich behandelten Stellung, und Helge beigesteuert. Leider verlor Johannes Petersen am Spitzenbrett seinen Saisoneinstand. Nach seiner Aussage spielte er Behördenschach und fand gegen die zur Diskussion stehende Caro-Kann-Verteidigung nie so recht in die Partie. Dafür war sein Gegner Peter Wirthgen anscheinend in seinem Element, denn mit einer Reihe von sehenswerten Damenmanövern zwang er Johannes zur Aufgabe. Aber damit hatte es sich auch schon mit den Minuspunkten. Tofik Badalov, Leon Tscherepanov und Christoph Bohn gewannen in den für sie typischen Stilen: Tofik spielte wieder mit hohem Risiko ohne Rochade, Leon war positionell voll auf der Höhe und Christoph sicherte mit seinem Punkt das 5:3 aus einer

Christoph sicherte mit seinem Punkt das 5:3.
für ihn typischen geschlossen-keine-Ahnung-wie-er-das-gemacht-hat-Stellung. Zwar war Kurt nicht da, aber dafür übernahm Reiner seinen Part und zitierte wie aus der Pistole geschossen: „Das sind immerhin zwei Punkte gegen den Abstieg.“
In der dritten Runde war dann SW Harburg zu Gast. Der Mannschaftskampf fand wieder ohne Kurt statt. Auch hier gingen wir mit viel Respekt in die Auseinandersetzung, denn SW Harburg ist so schlecht nicht und verfügt über eine ausgeglichene und erfahrene Truppe. Doch was passierte? Wir gewannen mit sagenhaften 7:1. Selbst Reiner, der am nächsten Tag zur Bestätigung dieses Erfolgs beim Co-Captain anrief, sagte, dass er sich nicht an so einen hohen Sieg von HSK 11 erinnern könnte. An diesem Abend lief schachlich alles für uns und alles gegen unsere Gäste. Eröffnet wurde der erfolgreiche Abend von Johannes, nachdem er im Mittelspiel einfach eine Figur einsammelte und die Partie mit einfachen Zügen für sich entschied. Es folgten im Doppelschlag die Siege von Leon und Tofik, die damit beide 3/3 haben und sich zu den Erfolgsgaranten von HSK 11 mausern. Kurz darauf steuerte Udo Figger nach einer wechselhaften Partie einen weiteren Punkt zum 4:0 bei. Der Post-Partie-Telefon-Kommentar von Reiner: „Bloß nicht hinschauen!“ Helge schraubte das Ergebnis auf 5:0, bevor Hanns nach dem ebenso neuen, wie unbekannten 5-Bauern-Angriff (b-e und g-Bauer von Schwarz auf der fünften Reihe!) mit seinem Gegner das Remis vereinbarte und für unsere Gegner die Gefahr einer White-Wash gebannt war.

Oliver: Wenn mein Gegner im ersten Zug Remis anbietet, nehme ich es an.
Oliver, der auch beim Aufbau der Bretter half (Danke!), ließ sich in einem gewonnenen Turmendspiel nicht die Butter vom Brot nehmen. Dabei wollte er möglichst schnell wegen ausstehender Arbeit nach Hause und raunte vor dem Mannschaftskampf Helge zu: „Wenn mein Gegner im ersten Zug Remis anbietet, nehme ich es an.“ Als Helge ihn daran nach der Partie erinnerte, kam augenzwinkernd zurück: „Wer hat denn gesagt, dass ich nicht gewinne?“ Wie in den vorangegangenen Wettkämpfen blieb nur noch Christoph übrig, der nach einer anfänglich ausgeglichenen Stellung mit Schwarz „gekonnt“ in ein verlorenes Leichtfigurenendspiel überleitete. Dort allerdings zeigte er Kampfeswillen und konnte nach Ungenauigkeiten seines voll auf den ganzen Punkt kämpfenden Schachfreunds Schmidt in ein Remis entwischen – allgemeines Aufatmen bei Christoph und verbliebener Anhängerschaft. Zwar liegt noch kein Kommentar von Kurt vor, wahrscheinlich ist er noch sprachlos, aber er wird sicherlich zufrieden sein, dass wir wieder zwei Punkte gegen den Abstieg ergattert haben. Sollte es so weitergehen, steigen wir noch in die Stadtliga ab. Aber am kommenden Dienstag steht schon die nächste Auseinandersetzung mit der vermeintlich schwächeren Mannschaft von Bille 4 auf dem Programm. Da wird sich zeigen, ob wir diese Leistung bestätigen und für Kurt wieder zwei Punkte gegen den Abstieg besorgen können.
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