Aktuelle Berichte
16.02.2008
Helge Hedden
Nach zwei Runden befand sich HSK 11 in dieser Spielzeit genau am falschen Tabellenende – nämlich auf dem letzten Platz. Um die Götterdämmerung, sprich eine Niederlage gegen die Zweite von Fischbek zu vermeiden, musste sich die Elfte steigern. Anschnallen war die Devise!
Durch die Verlegung des Fischbeker Spieltortes kam Helge Hedden in den großen Genuss, nur ungefähr 300 m zu Fuss gehen zu müssen. Kein Vergleich zu Fahrten nach Wedel oder Volksdorf! Diesen Umstand nutzten Oliver Leube und Christoph Bohn und schlugen vor dem Kampf ihre Zelte bei Helge auf. Dort wurden auch unsere Chancen erörtert.
Christoph hatte seine Meinung offensichtlich geändert. War nach dem letzten Kampf von ihm im Woodpecker noch die niederschmetternde Aussage: "Fischbek ist nicht so gut, aber gegen uns gewinnen die", zu hören, so war er jetzt ganz zuversichtlich und peilte zwei Mannschaftspunkte an. Diese sind auch bitter nötig, da es sich bei Fischbek um den Tabellenvorletzten handelte – ein Vierpunktespiel also.
Pünktlich ging es im Ersatzspielheim von Fischbek am Ohrnsweg los. Unser MF hatte die Zeichen der Zeit erkannt und schickte eine starke Truppe an die Bretter. Mit der Zeit waren wir vollzählig, als auch Leon Tscherepanov und Johannes Petersen "am Ende der Welt" eintrudelten.
Aus irgendwelchen Gründen hatte unser Mannschaftsführer Kurt Kahrsch selber nichts von obiger Devise mitbekommen. Kurt spielte ohne Gurt und flog ungebremst nach exakt einer Stunde vom Brett. Jedoch zollte er seinem Gegner Respekt, da dieser stark gespielt habe. Davon unbeeindruckt glich Hanns Schulz-Mirbach kurze Zeit später durch eine schöne Angriffspartie wieder aus. Sein typischer Kommentar: "Das war ja nichts Besonderes." Da muss die Frage erlaubt sein, wann für Hanns im Schach etwas außergewöhnlich ist.
An den anderen Brettern entwickelten sich abwechslungsreiche Partien, wobei es für HSK 11 ganz gut aussah. Leon spielte gegen einen alten HSK Bekannten: Viktor Lochmann. Obwohl Viktor als zäher und erfindungsreicher Spieler gilt, konnte Leon ihm überzeugend die Nachteile seiner Stellung aufzeigen und wieder mit einer gut geführten Partie den vollen Punkt einfahren.
Oliver Leube hatte eine optisch gut aussehende Stellung und spielte voll auf Angriff. Am Ende reichte es leider nur zu einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern mit Minusbauern, das in einem Remis endete (
Oliver’ Zwickmühle ist sehr sehenswert! ). Nicht so viel Erfolg war Johannes beschieden. Eine fehlerhaft durchgeführte Abwicklung führte letztlich in ein verlorenes Endspiel – Ausgleich!
Die Entscheidung im Mannschaftskampf sollte erst kurz vor der zweiten Zeitkontrolle fallen. Helge spielte zu ambitioniert, was sein Gegner aber nicht zu nutzen verstand. Die Partie mündete in einem Remis. Christoph kam in seiner Partie gut zurecht und erarbeitete sich einen Gewinn versprechenden Vorteil. Jedoch kam er kurz vor dem Ziel vom Weg ab, was auch hier das Remis zur Folge hatte.
Somit lagen alle Hoffnungen auf Rolf. Die ganze Partie über hatte er die Initiative und konnte Druck entwickeln, ein entscheidender Durchbruch war noch nicht in Sicht. Als beiden Spielern in einem Turmendspiel aber die Zeit ausging, eröffneten sich für Rolf die ersehnten Möglichkeiten. Mit einem Mal marschierten zwei verbundene, fröhlich pfeifende Freibauern unaufhaltsam ihren Umwandlungsfeldern entgegen. Die gegnerischen Freibauern auf der c- und h-Linie waren nur ein unzureichendes Gegengewicht. Mit Hilfe
zweier Damen und einer zitternden Hand setzte Rolf seinen Gegner matt und sorgte so für den ersten Saisonsieg. Erleichterung allenthalben. Nach der Partie war nur noch die Frage offen, welchen Spruch wir dieses Mal von Rolf zu hören bekämen. Wir wurden nicht enttäuscht:
Durch die Verlegung des Fischbeker Spieltortes kam Helge Hedden in den großen Genuss, nur ungefähr 300 m zu Fuss gehen zu müssen. Kein Vergleich zu Fahrten nach Wedel oder Volksdorf! Diesen Umstand nutzten Oliver Leube und Christoph Bohn und schlugen vor dem Kampf ihre Zelte bei Helge auf. Dort wurden auch unsere Chancen erörtert.
Christoph hatte seine Meinung offensichtlich geändert und kam in seiner Partie gut zurecht.
Christoph hatte seine Meinung offensichtlich geändert. War nach dem letzten Kampf von ihm im Woodpecker noch die niederschmetternde Aussage: "Fischbek ist nicht so gut, aber gegen uns gewinnen die", zu hören, so war er jetzt ganz zuversichtlich und peilte zwei Mannschaftspunkte an. Diese sind auch bitter nötig, da es sich bei Fischbek um den Tabellenvorletzten handelte – ein Vierpunktespiel also.
Pünktlich ging es im Ersatzspielheim von Fischbek am Ohrnsweg los. Unser MF hatte die Zeichen der Zeit erkannt und schickte eine starke Truppe an die Bretter. Mit der Zeit waren wir vollzählig, als auch Leon Tscherepanov und Johannes Petersen "am Ende der Welt" eintrudelten.
Aus irgendwelchen Gründen hatte unser Mannschaftsführer Kurt Kahrsch selber nichts von obiger Devise mitbekommen. Kurt spielte ohne Gurt und flog ungebremst nach exakt einer Stunde vom Brett. Jedoch zollte er seinem Gegner Respekt, da dieser stark gespielt habe. Davon unbeeindruckt glich Hanns Schulz-Mirbach kurze Zeit später durch eine schöne Angriffspartie wieder aus. Sein typischer Kommentar: "Das war ja nichts Besonderes." Da muss die Frage erlaubt sein, wann für Hanns im Schach etwas außergewöhnlich ist.
An den anderen Brettern entwickelten sich abwechslungsreiche Partien, wobei es für HSK 11 ganz gut aussah. Leon spielte gegen einen alten HSK Bekannten: Viktor Lochmann. Obwohl Viktor als zäher und erfindungsreicher Spieler gilt, konnte Leon ihm überzeugend die Nachteile seiner Stellung aufzeigen und wieder mit einer gut geführten Partie den vollen Punkt einfahren.
Oliver Leube hatte eine optisch gut aussehende Stellung
und spielte voll auf Angriff.
und spielte voll auf Angriff.
Oliver Leube hatte eine optisch gut aussehende Stellung und spielte voll auf Angriff. Am Ende reichte es leider nur zu einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern mit Minusbauern, das in einem Remis endete (
Oliver’ Zwickmühle ist sehr sehenswert! ). Nicht so viel Erfolg war Johannes beschieden. Eine fehlerhaft durchgeführte Abwicklung führte letztlich in ein verlorenes Endspiel – Ausgleich!
Die Entscheidung im Mannschaftskampf sollte erst kurz vor der zweiten Zeitkontrolle fallen. Helge spielte zu ambitioniert, was sein Gegner aber nicht zu nutzen verstand. Die Partie mündete in einem Remis. Christoph kam in seiner Partie gut zurecht und erarbeitete sich einen Gewinn versprechenden Vorteil. Jedoch kam er kurz vor dem Ziel vom Weg ab, was auch hier das Remis zur Folge hatte.
Diese Partie hat mich zwei Jahre meines Lebens gekostet!
Somit lagen alle Hoffnungen auf Rolf. Die ganze Partie über hatte er die Initiative und konnte Druck entwickeln, ein entscheidender Durchbruch war noch nicht in Sicht. Als beiden Spielern in einem Turmendspiel aber die Zeit ausging, eröffneten sich für Rolf die ersehnten Möglichkeiten. Mit einem Mal marschierten zwei verbundene, fröhlich pfeifende Freibauern unaufhaltsam ihren Umwandlungsfeldern entgegen. Die gegnerischen Freibauern auf der c- und h-Linie waren nur ein unzureichendes Gegengewicht. Mit Hilfe
zweier Damen und einer zitternden Hand setzte Rolf seinen Gegner matt und sorgte so für den ersten Saisonsieg. Erleichterung allenthalben. Nach der Partie war nur noch die Frage offen, welchen Spruch wir dieses Mal von Rolf zu hören bekämen. Wir wurden nicht enttäuscht: "Diese Partie hat mich zwei Jahre meines Lebens gekostet!"
Immerhin ist HSK 11 mit dem 4 ½ - 3 ½ aus dem Winterschlaf erwacht und hat die rote Laterne an Fischbek abgegeben. Wenn im nächsten Kampf kommende Woche gegen Niendorf wieder ein Sieg gelingt, geht es mit Vollgas ins gesicherte Mittelfeld.
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