Aktuelle Berichte
02.05.2007
Kurt Kahrsch
Bei hochsommerlichen Temperaturen mussten wir im Klub gegen Altona antreten, die in den letzten 3 Runden (u.a. gegen HSK 12) gute Ergebnisse vorweisen konnten und daher nicht auf die leichte Schulter zu nehmen waren. Es stellte sich natürlich noch die Frage, wie sich die unnötige Niederlage gegen Schachfreunde 3 in den Köpfen der Mannschaft festgesetzt hatte. Außerdem fehlte mit Helge ein wichtiger Spieler, auch Udo hatte es in den "sonnigen" Süden gezogen, so dass ich zu meinem vierten Einsatz kam. Mit leichter Verzögerung, Tofik war schon anwesend, gab ich die Uhren frei.
Rolf fühlte sich nicht 100 %ig und bekam es mit Wiener, einem vor Selbstsicherheit strotzenden Widersacher, zu tun. Christoph musste sich am zweiten Brett mit Sreten Ristic "herumschlagen" (Zitat von Helge: "Christoph soll sich unbedingt Sreten Ristic pflücken").
Die Partien entwickelten sich für mich in gewohnter Weise bis auf Tofiks, der atypisch "frühzeitig" rochiert hatte. Anfangs kam ich nicht zu meinen Rundgängen, da mich mein Gegner mit schnellen Gegenzügen überraschte. Es kam zu diversen Springerzügen.
Durch einen Entwicklungszug (Lf1:Sa6) konnte ich ein Springermanöver erzwingen, das Rolf Kreutzfelfdt einen wichtigen Springer kostete. Durch einen weiteren Springerzug mit Schach konnte ich seinen weißfeldrigen Verteidigungsläufer mit der Folge vertreiben, dass mein darauf folgender Damenzug zum Matt führte und wir lagen bereits um 19.30h mit 1:0 vorne.
Christophs Gegner hatte die Dame gegen Turm, Läufer und Springer getauscht worden. Rolf versuchte sich mit den schwarzen Steinen wieder ruhig aufzubauen, aber seine Körperhaltung verriet, dass er nicht ganz zufrieden war. Alle anderen Partien waren in der Entwicklungsphase. Oliver und Reiner standen unter Druck, während Hanns ein positives Spiel entwickelte. Nach gut einer Stunde trennten sich Christoph und Ristic mit einer Punkteteilung. Analysen ergaben einen Gewinn für Christoph! Sollte sich dieses frühe Remis noch gegen uns wenden, denn bei meinem nächsten Rundgang um 20.30h musste Oliver die Waffen strecken und Altona glich zum 1½:1½ aus.
Der Mannschaftskampf drohte zu kippen. Rolf und Tofik hatten schwer zu spielende Stellungen. Für Rolf sprach, dass er ein Meister solcher Partien ist.
Zwischenzeitlich tat sich etwas am siebten Brett. Leons Gegner hatte einen Turmzug ausgeführt, die Uhr gedrückt und dann die Figur wieder zurückgenommen. Der ungedeckte Turm hätte durch Leons Dame geschlagen werden können. Dies wurde von mir moniert, denn Leon war zu dem Zeitpunkt nicht am Brett und ich hatte die Szene genau beobachtet. Kobilarov gab sofort auf (zu Spielbeginn war bereits etwas Ähnliches geschehen) Wir lagen wieder in Führung.
Hanns hatte sich eine stabile Stellung mit Doppeltürmen auf der d-Linie erarbeitet und konnte gegnerische Angriffsversuche mit guten Gewinnchancen kontern. Am dritten Brett kam Tofik nach forschem Spiel im 17. Zug lange ins Grübeln und schob sein Cap ein ums andere Mal von einer zur anderen Seite. Sollte sich da wieder das Zeitgespenst bei ihm einnisten?
Gegen 21.00h gefiel mir Rolfs Stellung gar nicht mehr, da sein Gegner plötzlich über einen gefährlichen Freibauern auf der 6. Reihe verfügte. Dann erwehrte sich Rolf eines starken Läuferangriffs auf seine Dame, in dem er ebenfalls die gegnerische Dame mit seinem Läufer angriff; aber dieser Zug sah mir verlustreich aus. Hanns hatte bereits 3 Mehrbauern aber ungleichfarbige Läufer. Bei Reiner befand sich jetzt ein atypisches Bild auf dem Brett: zuerst Springer, dann spielten Läufer eine Zeitlang die Hauptrolle. Hier konnte die Entscheidung sowohl in Gewinn als auch Verlust ausfallen, ein Remis war unwahrscheinlich.
Bei allen 4 noch laufenden Partien wurde die Entscheidungsphase eingeläutet. Die besten Chancen für einen vollen Punkt hatte Hanns für mich. Leider war Rolf nicht mehr in der Lage, seine Niederlage aufzuhalten und der Mannschaftskampf stand wieder ausgeglichen mit 2½:2½. Doch 15 Minuten später konnte Hanns seine sicher geführte Partie in einen Gewinn ummünzen. An Brett 5 entwickelte sich Reiners Stellung, zu meinem Missfallen, gegen uns, während Tofik einen wichtigen Bauern erobern konnte. Doch je länger die Partie dauerte, desto undurchsichtiger wurde sie für mich. Doch erst als Christoph mich darauf aufmerksam machte, dass Tofik eine Leichtfigur mehr hatte, wurde ich etwas ruhiger.
Reiners Spiel kippte vollends und er gab um 22.25h auf. Jetzt war es an Tofik, die Kastanien aus dem Feuer zu holen! Durch eine schöne Kombination zwang er seinen Gegner zur Aufgabe und zum knappen Mannschaftserfolg von 4½:3½. Mit 11:3 Mannschaftspunkten liegen wir nun auf dem dritten Platz und reisen am 09.05.2007 zu unserem Angstgegner(?) nach Blankenese!

Tofik ist seiner Sache sicher.
Die Partien entwickelten sich für mich in gewohnter Weise bis auf Tofiks, der atypisch "frühzeitig" rochiert hatte. Anfangs kam ich nicht zu meinen Rundgängen, da mich mein Gegner mit schnellen Gegenzügen überraschte. Es kam zu diversen Springerzügen.
Durch einen Entwicklungszug (Lf1:Sa6) konnte ich ein Springermanöver erzwingen, das Rolf Kreutzfelfdt einen wichtigen Springer kostete. Durch einen weiteren Springerzug mit Schach konnte ich seinen weißfeldrigen Verteidigungsläufer mit der Folge vertreiben, dass mein darauf folgender Damenzug zum Matt führte und wir lagen bereits um 19.30h mit 1:0 vorne.
Rolf Kreutzfelfdt (links) vs. Kurt Kahrsch (rechts).
Christophs Gegner hatte die Dame gegen Turm, Läufer und Springer getauscht worden. Rolf versuchte sich mit den schwarzen Steinen wieder ruhig aufzubauen, aber seine Körperhaltung verriet, dass er nicht ganz zufrieden war. Alle anderen Partien waren in der Entwicklungsphase. Oliver und Reiner standen unter Druck, während Hanns ein positives Spiel entwickelte. Nach gut einer Stunde trennten sich Christoph und Ristic mit einer Punkteteilung. Analysen ergaben einen Gewinn für Christoph! Sollte sich dieses frühe Remis noch gegen uns wenden, denn bei meinem nächsten Rundgang um 20.30h musste Oliver die Waffen strecken und Altona glich zum 1½:1½ aus.
Der Mannschaftskampf drohte zu kippen. Rolf und Tofik hatten schwer zu spielende Stellungen. Für Rolf sprach, dass er ein Meister solcher Partien ist.
Zwischenzeitlich tat sich etwas am siebten Brett. Leons Gegner hatte einen Turmzug ausgeführt, die Uhr gedrückt und dann die Figur wieder zurückgenommen. Der ungedeckte Turm hätte durch Leons Dame geschlagen werden können. Dies wurde von mir moniert, denn Leon war zu dem Zeitpunkt nicht am Brett und ich hatte die Szene genau beobachtet. Kobilarov gab sofort auf (zu Spielbeginn war bereits etwas Ähnliches geschehen) Wir lagen wieder in Führung.
Hanns hatte sich eine stabile Stellung erarbeitet.
Gegen 21.00h gefiel mir Rolfs Stellung gar nicht mehr, da sein Gegner plötzlich über einen gefährlichen Freibauern auf der 6. Reihe verfügte. Dann erwehrte sich Rolf eines starken Läuferangriffs auf seine Dame, in dem er ebenfalls die gegnerische Dame mit seinem Läufer angriff; aber dieser Zug sah mir verlustreich aus. Hanns hatte bereits 3 Mehrbauern aber ungleichfarbige Läufer. Bei Reiner befand sich jetzt ein atypisches Bild auf dem Brett: zuerst Springer, dann spielten Läufer eine Zeitlang die Hauptrolle. Hier konnte die Entscheidung sowohl in Gewinn als auch Verlust ausfallen, ein Remis war unwahrscheinlich.
Bei allen 4 noch laufenden Partien wurde die Entscheidungsphase eingeläutet. Die besten Chancen für einen vollen Punkt hatte Hanns für mich. Leider war Rolf nicht mehr in der Lage, seine Niederlage aufzuhalten und der Mannschaftskampf stand wieder ausgeglichen mit 2½:2½. Doch 15 Minuten später konnte Hanns seine sicher geführte Partie in einen Gewinn ummünzen. An Brett 5 entwickelte sich Reiners Stellung, zu meinem Missfallen, gegen uns, während Tofik einen wichtigen Bauern erobern konnte. Doch je länger die Partie dauerte, desto undurchsichtiger wurde sie für mich. Doch erst als Christoph mich darauf aufmerksam machte, dass Tofik eine Leichtfigur mehr hatte, wurde ich etwas ruhiger.
Jetzt war es an Tofik, die Kastanien aus dem Feuer zu holen!
Reiners Spiel kippte vollends und er gab um 22.25h auf. Jetzt war es an Tofik, die Kastanien aus dem Feuer zu holen! Durch eine schöne Kombination zwang er seinen Gegner zur Aufgabe und zum knappen Mannschaftserfolg von 4½:3½. Mit 11:3 Mannschaftspunkten liegen wir nun auf dem dritten Platz und reisen am 09.05.2007 zu unserem Angstgegner(?) nach Blankenese!
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