Aktuelle Berichte
25.02.2017
Dr. Helge Hedden
Rückblende. In Runde 2 gab es eine knappe Niederlage gegen St. Pauli, siehe Bericht „Die Elfte ist zurück“. Allerdings konnte unser Spitzenbrett mittels einer sehenswerten Kombination immerhin einen vollen Punkt einfahren. Auf Bitten (man könnte auch formulieren „auf Drängen“) seiner Mitspieler wird nun die entscheidende Stellung gezeigt:
Weiß am Zug
Aber kommen wir nun zur Runde 4, die in Marmstorf mit deren dritter Mannschaft ausgetragen wurde. Aufgrund der für viele Spieler weiten Entfernung ist es ein gefürchtetes Pflaster (insbesondere was die Rückfahrt aus dem tiefen Süden anbelangt). Trotzdem waren wir pünktlich vollzählig, nur beim Gegner blieb ein Brett frei, für unseren Kapitän Kurt also ein geruhsamer Abend. Besonderes Gehör fand die einleitende Ansprache des Marmstorfer Kapitäns Barz, der tatsächlich HSK 13 als die legendäre Elfte willkommen hieß. Und er erinnerte an eine Jahre zurückliegende Partie gegen denselben Gegner des aktuellen Spieltages, Hanns Schulz-Mirbach. Nach dieser netten Einleitung und der kampflosen Vorgabe schraubten wir schnell das Ergebnis auf 4½:½ hoch. Zu den Siegen von Helge Hedden, Tofik Badalov und Oliver Leube (endlich!), steuerte Leon Tscherepanov ein Remis bei.
Zwischendurch schaute auch unser Bundesligaspieler Jonathan Carlstedt herein, der von der Schachwoche im Phoenixviertel kommend bei seinen schachlichen Wurzeln die erste Mannschaft von Marmstorf für das bevorstehende Match gegen Königsspringer einstellte. Die Partien von Hanns Schulz-Mirbach, Isja Schwarzman und Christoph Bohn sahen zum Teil vielversprechend aus. Aber wie es in der Bezirksliga nun einmal usus ist, sind solche Prognosen Schall und Rauch. Zwar führte Hanns seine unaufgeregte Partie in den Remishafen, allerdings verlor Isja unnötig auf Zeit, zumal er kurz vorher ein Remisangebot abgelehnt hatte. Nun waren die Gedanken aber schon bei der Afterchess-Party, deren Beginn Christoph aber maximal hinauszögerte. Zuerst mit einer vorteilhaften und sehr bequemen Stellung mit Schwarz spielend, verdaddelte er die Stellung zu einem klar verlorenen Leichtfigurenendspiel, in dem Weiß einfach seinen Rand- und gleichzeitig Mehrbauern hätte vorziehen sollen. Stattdessen verzettelte sich nach einem Abtausch der verbliebene Läufer mit Bauernverlusten und Christoph betrat die Siegerstraße. Allerdings nahm er die falsche Abzweigung und die Partie endete gegen 24 Uhr mit einem Remis. Zu dritt ließen wir den Wettkampf in einer Harburger Lokalität ausklingen. Besonders die Ankündigung, dass Dariyusch Niazi wieder für die legendäre Elfte auflaufen könnte, sorgte für zufriedene Gesichter.
Die Lösung zum obigen Diagramm lautet 1. Dxd3. Schlägt Schwarz die Dame nicht, hat er seinen besten Bauern verloren und für die fehlende Figur nur noch einen Bauern, was technisch verloren ist. Die Partie ging wie folgt weiter: 1. … exd3 2. Txe8+ Lf8 3. Txf8+ 1-0, da 3. … Kxf8 mit 4. Se6+ und Gabel auf König und Dame beantwortet wird. 3. … Kg7 hat ebenfalls 4. Se6+ zur Folge. Noch genauer wäre allerdings 3. Ld5+ gewesen, wie Christoph Bohn anmerkte.
Weiß am Zug
Hedden – Knauer HMM 2017 (St. Pauli 6 – HSK 13)
Aber kommen wir nun zur Runde 4, die in Marmstorf mit deren dritter Mannschaft ausgetragen wurde. Aufgrund der für viele Spieler weiten Entfernung ist es ein gefürchtetes Pflaster (insbesondere was die Rückfahrt aus dem tiefen Süden anbelangt). Trotzdem waren wir pünktlich vollzählig, nur beim Gegner blieb ein Brett frei, für unseren Kapitän Kurt also ein geruhsamer Abend. Besonderes Gehör fand die einleitende Ansprache des Marmstorfer Kapitäns Barz, der tatsächlich HSK 13 als die legendäre Elfte willkommen hieß. Und er erinnerte an eine Jahre zurückliegende Partie gegen denselben Gegner des aktuellen Spieltages, Hanns Schulz-Mirbach. Nach dieser netten Einleitung und der kampflosen Vorgabe schraubten wir schnell das Ergebnis auf 4½:½ hoch. Zu den Siegen von Helge Hedden, Tofik Badalov und Oliver Leube (endlich!), steuerte Leon Tscherepanov ein Remis bei.
Zwischendurch schaute auch unser Bundesligaspieler Jonathan Carlstedt herein, der von der Schachwoche im Phoenixviertel kommend bei seinen schachlichen Wurzeln die erste Mannschaft von Marmstorf für das bevorstehende Match gegen Königsspringer einstellte. Die Partien von Hanns Schulz-Mirbach, Isja Schwarzman und Christoph Bohn sahen zum Teil vielversprechend aus. Aber wie es in der Bezirksliga nun einmal usus ist, sind solche Prognosen Schall und Rauch. Zwar führte Hanns seine unaufgeregte Partie in den Remishafen, allerdings verlor Isja unnötig auf Zeit, zumal er kurz vorher ein Remisangebot abgelehnt hatte. Nun waren die Gedanken aber schon bei der Afterchess-Party, deren Beginn Christoph aber maximal hinauszögerte. Zuerst mit einer vorteilhaften und sehr bequemen Stellung mit Schwarz spielend, verdaddelte er die Stellung zu einem klar verlorenen Leichtfigurenendspiel, in dem Weiß einfach seinen Rand- und gleichzeitig Mehrbauern hätte vorziehen sollen. Stattdessen verzettelte sich nach einem Abtausch der verbliebene Läufer mit Bauernverlusten und Christoph betrat die Siegerstraße. Allerdings nahm er die falsche Abzweigung und die Partie endete gegen 24 Uhr mit einem Remis. Zu dritt ließen wir den Wettkampf in einer Harburger Lokalität ausklingen. Besonders die Ankündigung, dass Dariyusch Niazi wieder für die legendäre Elfte auflaufen könnte, sorgte für zufriedene Gesichter.
Die Lösung zum obigen Diagramm lautet 1. Dxd3. Schlägt Schwarz die Dame nicht, hat er seinen besten Bauern verloren und für die fehlende Figur nur noch einen Bauern, was technisch verloren ist. Die Partie ging wie folgt weiter: 1. … exd3 2. Txe8+ Lf8 3. Txf8+ 1-0, da 3. … Kxf8 mit 4. Se6+ und Gabel auf König und Dame beantwortet wird. 3. … Kg7 hat ebenfalls 4. Se6+ zur Folge. Noch genauer wäre allerdings 3. Ld5+ gewesen, wie Christoph Bohn anmerkte.
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