Aktuelle Berichte

20.01.2012
Kurt Kahrsch

Lurup 1 – HSK 11 am 10.01.2012

Claus Langmann
Claus Langmann

Zum Saisonauftakt, die erste Saison nach Helge aber mit unserem „Neuling“ Claus Langmann, kam es seit Jahren zu keinem Bruderkampf im Klub, sondern wir mussten zum Auswärtskampf nach Lurup. Dort weihten wir ein neues Spiellokal ein. Der Raum war angenehm groß, sehr gut beleuchtet und hatte seinen Charme mit knarrenden Fußbodendielen.
Pünktlich um 19.00 h waren die Mannschaft vollzählig und Gerd-Peter Fischer, der Luruper Mannschaftsführer gab die Partien frei. Am Spitzenbrett traf Rolf auf den erfahrenen E. O. Cassens, der Rolf an diesem Abend sehr lange beschäftigen sollte. Leon musste sich sofort starkem Königsangriff seitens S. Hatsuse erwehren und für mich sah die Partie nicht gut aus, obwohl Leon nach gut 2 Stunden über 1 Mehrbauern verfügte.
Bei Christoph am 3. Brett entwickelte sich eine komplizierte Stellung. Die Dame wurde früh getauscht. Sein Gegner kam nie dazu, seine Figuren ins Geschehen zu bringen. Dies führte auch zu einem nicht zu verteidigenden Matt durch Springer und Turm. Oliver spielte am 4. Brett gegen A. Gross, bei dem sich im Laufe der Partie eine Bauernschwäche herauskristallisierte. Bei meinem nächsten Rundgang waren noch die Damen, bei Gross der weiße Läufer und 5 Bauern und bei Oliver ein Springer und 7 Bauern auf dem Brett. Nach einem erzwungenen Damentausch gab Olivers Gegner auf.
Unser „Neuling“ Claus spielte mit den weißen Figuren am 5. Brett gegen Starck. Nach einer von beiden Seiten konzentriert geführten Partie kam es zum Endspiel Läufer (Claus) gegen Springer (Starck). Claus besaß den besser postierten König und sein Gegner musste sich geschlagen geben. Bei Udo sah es anfänglich nicht so gut aus, da er sich lange eines Mehrbauers erwehren musste. Jedoch konnte er einen Bauern gefährlich auf f3 positionieren und kurz darauf mit Matt drohen. Dies kostete seinem Gegner die Qualität und danach auch die Partie.
Reiner konnte einen Randbauern  gewinnen
Reiner konnte einen Randbauern gewinnen


Bei Reiner kam es, wie so oft, aufgrund seiner positionellen Spielweise anfänglich zu einer fast geschlossenen Stellung. Nach über 2 Stunden wurden die Türme getauscht und Reiner nach einer kleinen Unachtsamkeit seitens J. Rathgeber, konnte Reiner einen Randbauern gewinnen. Es kam zum Damentausch und Reiner entschied die Partie durch konsequentes Figurenzusammenspiel. Ich hatte meine Eröffnung verschlafen und es sah bereits nach 6 Zügen katastrophal aus. Durch Damentausch konnte ich die gefährlichen Angriffe meines Gegners Zinker entschärfen und Gegenspiel entwickeln. Dadurch nahm ich ihm den Wind aus den Segeln und nahm sein Remis-Angebot an. Gegen 22.30h führten wir bereits mit 6 ½ : 0 ½.
Am ersten Brett wollte sich Rolf auf keine Punkteteilung einlassen und wurde bis Mitternacht weiter gespielt. Diese hochbrisante Partie endete aber dann doch Remis. Rolfs Uhr zeigte noch ca. 4 Minuten und die seines Gegners noch fast 2 Minuten.
Mit dem 7:1 haben wir 2 wichtige Punkte gegen den Abstieg eingefahren und werden bei unserem nächsten Heimkampf ohne Christoph auskommen müssen.


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